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Kinder

 

Was kommt in die Nuckelflasche?

Aus der Zeitung: Werbeverbot
Apfelsaft in der Nuckelflasche

Der Verbraucherschutzverein, der gegen die Plakatwerbung der Kelterei *** vorgegangen war, siegte vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/Main.
Das von dem Verbraucherschutzverein beanstandete Plakat zeigt Werbung für Apfelwein und Apfelsaft, in dem neben dem Apfelweinglas auch ein Saugfläschchen abgebildet wird und mit einer "junghaltenden" Wirkung der Getränke geworben wird.
Das Landgericht Frankfurt/ Main forderte die Kelterei *** nach einem Beschwerdeverfahren auf, die Werbung einzustellen. (Name entfernt)

Dieser Beitrag rät von Fruchtsäften in der Saugflasche Ihres Kleinkindes ab. Gezuckerte Tees, auch die meisten Fertigtees (wegen Ihres Zuckergehaltes!!!), zerstören die empfindlichen Milchzähne Ihres Kindes. 

Küssen erlaubt!

Wie beruhigend: Es darf weiter geküsst werden. Klar, die Wissenschaft hat bereits vor Jahren herausgefunden, dass Karies "ansteckend" ist. Denn bei der Geburt sind in Babys Mund noch keine Kariesbakterien. Der neue Erdenbürger wird erst durch seine Umwelt infiziert. Im Klartext: Kariesbakterien (Streptokokkus mutans) werden mit dem Speichel von Mensch zu Mensch übertragen. Beim Baby also z.B. mit dem Schnuller oder mit dem Löffel beim Breiwärmetest.

Je mehr Kariesbakterien sich z.B. in Frau Mamas oder Herrn Papas Mund befinden (und natürlich auch in den "Mäulern" der Geschwister), um so mehr Karieserreger können auf das Zwerglein übertragen werden.

Deshalb sollte die werdende Mutter zu Beginn und am Ende ihrer Schwangerschaft ihre Zähne und möglicherweise vorhandenen Zahnersatz vom Zahnarzt untersuchen lassen. In der Praxis kann dann auch ein Speicheltest durchgeführt werden, der das Kariesrisiko aufzeichnet.

"Primär-Primär-Prophylaxe" nennen die Fachleute das. Ein Wissenschaftler, der sich intensiv mit diesem Spezialthema beschäftigt hat (Prof. Dr. Ulrich Schiffner, Universität Hamburg), beruhigt nun alle supervorsichtigen Mamas: Keinen Liebesentzug bitte. Küssen und Kosen braucht das Kind!

In jedem Fall aber sollte die werdende Mutter verstärkt auf ihren gesamten Mundgesundheitszustand und besonders auf ihr Zahnfleisch achten. Für sie und ebenso für die ganze Familie gelten die bewährten Prophylaxe-Maßnahmen unter Anleitung und Kontrolle ihres Zahnarztes:

  • Fluoridierung,
  • intensive Mundhygiene,
  • gesunde Ernährung,
  • professionelle Zahnreinigung,
  • Fissurenversiegelung,
  • cervitec-lack auftragen.