Zahnimplantate in Nürnberg – digital geplant und individuell versorgt
Zahnimplantate können fehlende Zähne ersetzen und als stabile Basis für Kronen, Brücken oder Prothesen dienen. In unserer Zahnarztpraxis am Sterntor in Nürnberg verbinden wir Implantologie und Zahnersatz in einem abgestimmten Behandlungskonzept. Dabei betrachten wir nicht nur die Zahnlücke, sondern auch den Kieferknochen, das Zahnfleisch, den Biss und die spätere prothetische Versorgung.
Zahnarzt Andreas Bedernik betreut Patientinnen und Patienten mit dem Behandlungsschwerpunkt Implantologie und Prothetik – von der ersten Beratung über die digitale Planung bis zur Eingliederung des Zahnersatzes.
Was ist ein Zahnimplantat?
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Nach der Einheilung kann darauf eine Krone, eine Brücke oder ein Halteelement für herausnehmbaren Zahnersatz befestigt werden.
Implantate können infrage kommen, wenn:
- ein einzelner Zahn fehlt,
- mehrere Zähne nebeneinander fehlen,
- eine größere Zahnlücke festsitzend versorgt werden soll,
- eine Prothese nicht ausreichend hält,
- gesunde Nachbarzähne möglichst nicht für eine Brücke beschliffen werden sollen.
Ob ein Implantat die geeignete Lösung ist, lässt sich erst nach einer individuellen Untersuchung beurteilen. Neben dem Knochenangebot sind unter anderem die Mundgesundheit, Vorerkrankungen, Medikamente, Rauchgewohnheiten und die spätere Pflegemöglichkeit zu berücksichtigen.
Digitale Implantatplanung in unserer Praxis
Eine sorgfältige Planung bildet die Grundlage jeder Implantatbehandlung. Zunächst untersuchen wir Zähne, Zahnfleisch und Kiefer. Abhängig vom Befund werden geeignete Röntgenaufnahmen angefertigt. Wenn eine dreidimensionale Darstellung medizinisch sinnvoll ist, kann eine digitale Volumentomografie die anatomischen Strukturen räumlich darstellen.
Die Röntgendaten können mit einem digitalen Scan der Zähne und des Kiefers zusammengeführt werden. Dadurch lässt sich die Implantatposition nicht nur anhand des vorhandenen Knochens, sondern auch im Hinblick auf die spätere Krone oder Brücke planen.
Wenn es die Behandlungssituation sinnvoll erscheinen lässt, kann die digitale Planung mithilfe einer individuell gefertigten Bohrschablone in den Eingriff übertragen werden. Eine navigierte Implantation ist jedoch nicht in jedem Fall erforderlich. Welche Vorgehensweise geeignet ist, entscheiden wir anhand des individuellen Befunds.
Wie läuft eine Implantatbehandlung ab?
- Untersuchung und Beratung: Zu Beginn klären wir Ihre Wünsche, untersuchen die Ausgangssituation und besprechen mögliche Behandlungsalternativen. Dazu können neben einem Implantat beispielsweise eine Brücke oder ein herausnehmbarer Zahnersatz gehören.
- Behandlungs- und Kostenplanung: Auf Grundlage der Untersuchung erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Sie erfahren, welche Behandlungsschritte vorgesehen sind, welcher zeitliche Rahmen realistisch ist und mit welchen Kosten gerechnet werden muss.
- Einsetzen des Implantats: Das Implantat wird normalerweise unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Das konkrete operative Vorgehen richtet sich nach Knochenangebot, Implantatposition und gesundheitlicher Ausgangssituation.
- Einheilungsphase: Nach dem Eingriff benötigt das Implantat Zeit, um stabil in den Knochen einzuheilen. Die Dauer ist individuell und hängt unter anderem von der Position, dem Knochen, einem möglichen Knochenaufbau und der Belastungssituation ab. Eine sofortige oder frühe Versorgung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
- Anfertigung des Zahnersatzes: Nach ausreichender Einheilung wird die endgültige Krone, Brücke oder Prothese angefertigt und eingesetzt. Ziel ist eine Versorgung, die funktionell, ästhetisch und in der täglichen Pflege möglichst gut zu Ihrer Situation passt.
Ist ein Knochenaufbau notwendig?
Ein Implantat benötigt ausreichend stabilen Kieferknochen. Hat sich der Knochen nach einem Zahnverlust bereits zurückgebildet, kann ein Knochenaufbau erforderlich sein. Der Umfang reicht von kleineren Maßnahmen direkt bei der Implantation bis zu einem getrennten vorbereitenden Eingriff.
Nicht jede verminderte Knochenmenge erfordert automatisch einen umfangreichen Aufbau. Erst die klinische und bildgebende Untersuchung zeigt, welche Möglichkeiten bestehen und welche Alternativen sinnvoll sind.
Welche Risiken sind zu beachten?
Wie jeder chirurgische Eingriff ist auch eine Implantation mit Risiken verbunden. Möglich sind beispielsweise Schmerzen, Schwellungen, Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen oder eine ausbleibende Einheilung des Implantats. Je nach Implantatposition müssen außerdem benachbarte Zähne, Nerven und die Kieferhöhle berücksichtigt werden.
Ein erhöhtes Risiko kann unter anderem bei starkem Rauchen, einer unbehandelten Parodontitis, bestimmten Allgemeinerkrankungen oder der Einnahme bestimmter Medikamente bestehen. Besonders Medikamente, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen, müssen vor der Behandlung angegeben werden.
Wir besprechen die persönlichen Voraussetzungen und mögliche Risiken vor dem Eingriff ausführlich. Eine Erfolgsgarantie kann auch bei sorgfältiger Planung nicht gegeben werden.
Pflege und Nachsorge von Zahnimplantaten
Implantate können zwar keine Karies entwickeln, das Gewebe um das Implantat kann sich jedoch entzünden. Eine sorgfältige häusliche Mundhygiene und regelmäßige professionelle Kontrollen sind deshalb entscheidend.
Zur Nachsorge gehören je nach individuellem Risiko:
- die Kontrolle des Implantats und des Zahnfleischs,
- die Überprüfung des Zahnersatzes und der Belastung,
- professionelle Reinigung,
- eine individuell angepasste Anleitung zur Pflege,
- gegebenenfalls Röntgenkontrollen bei entsprechender Indikation.
Die langfristige Stabilität einer Implantatversorgung hängt wesentlich von der Mundhygiene, der Nachsorge und den persönlichen Risikofaktoren ab.
Was kosten Zahnimplantate?
Die Kosten einer Implantatbehandlung lassen sich ohne Untersuchung nicht zuverlässig bestimmen. Sie hängen unter anderem von der Zahl und Position der Implantate, der Diagnostik, einem möglichen Knochenaufbau und der Art des Zahnersatzes ab.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Implantate nur in seltenen Ausnahmefällen. In der Regel erhalten Versicherte einen befundbezogenen Festzuschuss für den Zahnersatz, während die zusätzlichen Kosten der Implantation selbst privat zu tragen sind. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie einen individuellen Heil- und Kostenplan.
Implantologie und Zahnersatz am Sterntor
Bei einer Implantatversorgung müssen chirurgische Planung und späterer Zahnersatz zusammenpassen. Deshalb planen wir die Position des Implantats von Anfang an im Hinblick auf die spätere Funktion und Ästhetik.
In unserer zentral gelegenen Praxis in der Nürnberger Innenstadt stehen uns digitale Röntgentechnik, 3D-Diagnostik bei entsprechender Indikation, Intraoralscanner und digitale Planungsverfahren zur Verfügung. Zahnarzt Andreas Bedernik begleitet die implantologische und prothetische Behandlung abgestimmt innerhalb der Praxis.
Häufige Fragen zu Zahnimplantaten
Ist das Einsetzen eines Implantats schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt üblicherweise unter örtlicher Betäubung. Nach der Behandlung können vorübergehend Schmerzen und Schwellungen auftreten. Ausmaß und Dauer unterscheiden sich von Patient zu Patient.
Wie lange dauert die Behandlung?
Der Zeitraum hängt vom Befund und der notwendigen Therapie ab. Eine unkomplizierte Einzelzahnversorgung benötigt meist mehrere Behandlungsschritte. Bei einem Knochenaufbau oder einer längeren Einheilung verlängert sich die Behandlungsdauer.
Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Eine feste Lebensdauer lässt sich nicht versprechen. Implantate können bei guten Voraussetzungen, sorgfältiger Pflege und regelmäßiger Nachsorge langfristig erhalten bleiben. Rauchen, Entzündungen und unzureichende Mundhygiene können die Prognose verschlechtern.
Bin ich für ein Zahnimplantat geeignet?
Das hängt vom Knochenangebot, der Mundgesundheit, den Vorerkrankungen, den Medikamenten und den persönlichen Erwartungen ab. Eine zuverlässige Einschätzung ist erst nach einer Untersuchung möglich.
Persönliche Beratung zu Zahnimplantaten in Nürnberg
Sie möchten wissen, ob ein Zahnimplantat für Sie infrage kommt? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei den Zahnärzten am Sterntor. Wir untersuchen Ihre Ausgangssituation und erläutern Ihnen verständlich die möglichen Behandlungswege, Alternativen, Risiken und Kosten.