Liebe Patienten und Patientinnen,

Wir, die Ärzte der Praxis haben die traurige Pflicht, ihnen eine Nachricht zu überbringen, die einige schon gehört haben werden.

Wem sie neu ist, der wird sicher so schockiert und fassungslos reagieren wie wir, als wir es erfuhren. Wir haben Dr. Walter Niederalt bei einem tragischen Unfall verloren. Wir wissen alle, wie geschätzt Walter als Zahnarzt, Freund und Mensch war. Sechs Jahre durften wir mit ihm Hand in Hand arbeiten und noch vieles mit ihm erfahren. 

In unserem Gedanken sind wir bei seiner Familie und werden sie so wie es uns möglich ist unterstützen.

Wir brauchen jetzt sicher alle Zeit, die Situation zu verarbeiten. Dieser tragische Unfall bringt einschneidende Änderungen in vielerlei Hinsicht und wir müssen alle erst lernen damit umzugehen. 

Jedoch versprechen wir ihnen, dass wir stets bemüht sind, sie im Sinne von Walter weiter zu behandeln und wir hoffen, dass sie uns genauso ihr  Vertrauen schenken.

In Trauer

Ihre Zahnärzte am Sterntor

Leider haben Sie noch nicht das nötige Lebensalter erreicht.
Zahnärzte am Sterntor

Kinder

Was kommt in die Nuckelflasche?

Aus der Zeitung: Werbeverbot
Apfelsaft in der Nuckelflasche

Der Verbraucherschutzverein, der gegen die Plakatwerbung der Kelterei *** vorgegangen war, siegte vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/Main. Das von dem Verbraucherschutzverein beanstandete Plakat zeigt Werbung für Apfelwein und Apfelsaft, in dem neben dem Apfelweinglas auch ein Saugfläschchen abgebildet wird und mit einer "junghaltenden" Wirkung der Getränke geworben wird. Das Landgericht Frankfurt/ Main forderte die Kelterei *** nach einem Beschwerdeverfahren auf, die Werbung einzustellen. (Name entfernt)

Dieser Beitrag rät von Fruchtsäften in der Saugflasche Ihres Kleinkindes ab. Gezuckerte Tees, auch die meisten Fertigtees (wegen Ihres Zuckergehaltes!!!), zerstören die empfindlichen Milchzähne Ihres Kindes. 

Küssen erlaubt!

Wie beruhigend: Es darf weiter geküsst werden. Klar, die Wissenschaft hat bereits vor Jahren herausgefunden, dass Karies "ansteckend" ist. Denn bei der Geburt sind in Babys Mund noch keine Kariesbakterien. Der neue Erdenbürger wird erst durch seine Umwelt infiziert.

Im Klartext: Kariesbakterien (Streptokokkus mutans) werden mit dem Speichel von Mensch zu Mensch übertragen. Beim Baby also z.B. mit dem Schnuller oder mit dem Löffel beim Breiwärmetest. Je mehr Kariesbakterien sich z.B. in Frau Mamas oder Herrn Papas Mund befinden (und natürlich auch in den "Mäulern" der Geschwister), um so mehr Karieserreger können auf das Zwerglein übertragen werden. Deshalb sollte die werdende Mutter zu Beginn und am Ende ihrer Schwangerschaft ihre Zähne und möglicherweise vorhandenen Zahnersatz vom Zahnarzt untersuchen lassen. In der Praxis kann dann auch ein Speicheltest durchgeführt werden, der das Kariesrisiko aufzeichnet.

"Primär-Primär-Prophylaxe" nennen die Fachleute das. Ein Wissenschaftler, der sich intensiv mit diesem Spezialthema beschäftigt hat (Prof. Dr. Ulrich Schiffner, Universität Hamburg), beruhigt nun alle supervorsichtigen Mamas: Keinen Liebesentzug bitte. Küssen und Kosen braucht das Kind! In jedem Fall aber sollte die werdende Mutter verstärkt auf ihren gesamten Mundgesundheitszustand und besonders auf ihr Zahnfleisch achten. Für sie und ebenso für die ganze Familie gelten die bewährten Prophylaxe-Maßnahmen unter Anleitung und Kontrolle ihres Zahnarztes:

  • Fluoridierung,
  • intensive Mundhygiene,
  • gesunde Ernährung,
  • professionelle Zahnreinigung,
  • Fissurenversiegelung,
  • cervitec-lack auftragen.

Kontakt

0911 243121 info@zahnaerzte-am-sterntor.de